Mittwoch, 7. März 2012
Der März ist das Tor zum Frühling in der Domaine Les Juliannes
Die Sonnenstrahlen locken Pflanze, Tier und Mensch aus der winterlichen Behausung. Ein wenig misstrauisch beäugen alle die erwachende Natur sowie das wärmende Licht. Es summt, knistert, jauchzt und lacht um uns herum. Der Nachtfrost bildet einen akzeptablen Kontrast zur zunehmenden Temperatur. Mal draußen im Innenhof frühstücken, der heiße Arabica, mit einem Schuss Kakao und warmer Milch verfeinert, rinnt hinab. Die Croissants duften, das Baguette knuspert, die Hunde liegen drumherum und die Katze streicht wie zufällig um den Frühstückstisch herum...
Nun- alles erwacht in der Domaine Les Juliannes.
Das Licht erfreut auch das Haus...
Sonntag, 19. Februar 2012
Der Frühling erwacht in der Domaine Les Juliannes
Die wärmende Sonne lässt
alle Lebewesen freudig strahlen. Zartes Licht wärmt und die Energien bündeln
sich zu kraftvollem Leben.
Surr – ein vorwitziges
Insekt umschwirrt mich- ebenfalls ein Bote der neuen Saison. Regenwürmer und
Maulwürfe verrichten sichtbar ihre nützliche Arbeit, Rehe und Füchse streifen
am hellichten Tag durch unseren Garten und den Park, Eidechsen strecken ihren
Kopf aus den Mauerspalten, denn sie spüren, das die Insekten bereits aktiv
sind. Unsere Pferde galoppieren voller Lebenslust, alle Viere in die Höhe,
über´s Terrain.
Noch prasselt das Kaminfeuer
am Abend, die Nachtfröste sind die letzten Zeugen des Winters hier im Süden
Frankreichs in der Domaine Les Juliannes.
Kristallklarer
Sternenhimmel, eine Galaxie lichter Unendlichkeit lässt unsere Augen (und
Sinne) allabendlich am Himmel verweilen und zu einer sanften Nachtruhe gleiten.
Und wir? – Wir genießen das
Licht, dieses einzigartig-schimmernde, den silbrigen Schein der nicht
endenwollenden Weite, saugen diese
herrlich klare Luft ein, spazieren auf dem „Pfad der Stille“, ruhen uns aus auf
dem „Felsen der Klarheit“,
setzen uns unter die
ehrwürdige Zeder und meditieren, lauschen den Geistern des Waldes im
Druidenhain, während das Quellwasser leise tropft und sind froh, hier sein zu
dürfen.
Donnerstag, 9. Februar 2012
Tage des Lichts IV-Bizarre Eiswelt in Südfrankreich
Tage des Lichts IV.
Ein Reisebericht von Ralf
Wendling
Ausflüge in die Umgebung von
Les Juliannes/Südfrankreich
Bizarre Eiswelt im Gorges
d´Oulas
Eisige Kälte lässt meinen
Auslösefinger beinahe an der Kamera festfrieren. Das Lächeln der Sonne an
diesem Februartag 2012 hellt mein Gemüt wieder auf.
Ein Katzensprung mit dem
Auto ist die Tour zu der kleinen und zu jeder Jahreszeit immer wieder
sehenswerten Schlucht des Oulas, der sich hier seinen Weg durch die grauen
Schiefer der Monts-de-Lacaune in jahrmillionenlanger Schwerstarbeit gegraben
hat.
Ein Wasserfall, der aus rund
20 Metern herabstürzt, ist für mich ein magischer Punkt, sei es im Sommer zum
Duschen oder nun, im Winter, als Objekt des Autors.
Der Eispanzer, der die
Wassermassen „in Form“ gebracht hat, wirkt beinahe wie eine künstliche
Verkleidung dieses ursprünglichen Stückchens Natur. Die alte Mühle, die hier im
schattigen Tal, am Ufer des Oulas, noch versehen mit den Zuläufen, den Rädern
und der uralten Mechanik, vielleicht auf den wartet, der ihr die richtige
Wertschätzung entgegenbringt, schläft den winterlichen Schlaf in aller Stille.
Ein Bussard kreist, schraubt
sich in die Höhe und ich schaue ihm gebannt nach.
Mein Weg führt mich zu den
Felswänden, geschmückt mit faszinierenden Eiskristallen.
Vor mir ein Amphitheater aus
Eis, Stalaktiten und Stalakmiten so scheint es, denn nicht jeder Tropfen folgt
wohl der Logik der Anziehung.
Ein kleiner Dom lässt mich
tiefer hineinschauen, eine temporäre Grotte, vergängliche Kunstwerke, von der
Natur geschaffen und, binnen Tagen, auch von ihr wieder genommen.
Ich lege mich
unter die riesigen Eislanzen, um diese eisige Reise auch intensiv im Bild
festzuhalten.
Die Sonne unterstützt mein Vorhaben, sie fordert mich auf, in die
kristallene Welt hineinzukriechen und den Schatz des irisierenden
Wintertheaters zu heben.
Kleine Pflanzenteile, vom
Frost umschlossen, erinnern mich an
Bernsteineinschlüsse, willkürliche Formen, so wie die Natur, die alles
zulässt und nicht wertet, eben ist.
Eis und Blau?- Mal
probieren, die Digitalkameras fordern einen ja geradezu auf, ein bisschen zu
spielen.
So spaziere ich im
Halbschatten der ruhigen Strasse an den Felsen entlang, jeder Meter fasziniert
mich mehr, zieht mich in den Bann dieser Naturkunstwerke.
Sollte ich mir doch wünschen,
der Winter währe ewig? – Besser nicht, sonst kommen einige Wissenschaftler mit
ihrer „Klimaerwärmungstheorie“ noch ins Schwimmen und die Verkaufszahlen der
einschlägigen Industrien brächen weg. Das will ich dann doch nicht. Ich schaue
dem leidenschaftlich leise-mäandernden Flüsschen zu, das sich unbefangen sein
Bachbett gräbt, teils bedeckt von den Eismassen und dann wieder schäumend und
gurgelnd: Wild eben.
Die Sonne biegt um die Ecke,
der Wind wird eisiger und ich begebe mich auf den Rückweg, es sind nur 2
Tälchen zu durchqueren, ein jedes mit neuen Gesichtern und den eisernen Zeugen
des Winters.
Dienstag, 31. Januar 2012
Brennholz einbringen in Les Juliannes
Ein guter Tag zum Arbeiten. Nicht zu kalt, kaum Wind, am Tag vorher die abgestorbenen Bäume gefällt- und nun ist unser junges Pony Chayenne dran: Schon der erste Versuch -
klasse mit unserem selbst zusammengestellten Geschirr. Mit Bettinas ruhiger Anleitung zieht sie "Stamm" um Stamm den Hügel hinauf.
Danach gibt´s natürlich die Belohnung- und wir freuen uns über unseren ersten Holz-"Rück"- Tag in der Domaine Les Juliannes...
Und am Nachmittag genießen wir noch mal die traumhafte Aussicht und fühlen die Weite - so nah...
Sonntag, 22. Januar 2012
Seminar- und Themenkalender 2012
Februar 2012
- Natururlaub im Winter
Was gibt es nach einem Wintertag im Freien schöneres als ein loderndes Feuer im offenen Kamin?
Die Pyrenäen leuchten im Abendrot, sternklare Nächte, Stille, Ruhe, Regeneration. Die Natur bringt uns ins Lot.
-> Urlaubsangebot
- Fitnesspartner Hund
Mehr Freude am Laufen – Lebensfreude auf 4 Beinen –herrliche Wandertouren mit eigenen oder unseren Hunden.
-> Wanderurlaub
März 2012
- Laufen aus der Körpermitte
Bewusster Laufen, bewusster Atmen
-> Bewegungserlebnis
- Orte der Kraft
Auf den Spuren natürlicher Energiequellen
-> Meditationserlebnisse
- Lebensfreude durch Kreativität
Die eigene Schöpfungskraft entdecken
-> Erlebnis der eigenen Persönlichkeit
- Heilpflanze Knoblauch
-> Gesundheit – und Genusserlebnisse
April 2012
- Heilwissen für unsere Zeit
-> Vortrag Gesundheit
- Horseballturnier im Reitzentrum
-> Veranstaltung Pferdesport
- Naturprojekte für Kinder und Jugend
Bau eines Hühnerstalls, Schafe und Ziegen als Rasenmäher, Restaurierung eines Brotbackofens
-> Projektwoche
Mai 2012
- Wildkräuter und Käse
-> Gesundheit – und Genusserlebnisse
- Gesunde Öle – Besuch einer Ölmühle
-> Gesundheit – und Genusserlebnisse
Juni 2012
- Mineralientour in die Region
-> Bewegungserlebnis
- Wildsammlungen, Wildkräuter richtig gesammelt
-> Bewegungserlebnis
- Morgen-Yoga
-> Bewegungs- und Meditationserlebnis
- Mit Leidenschaft durchs Leben – für eine Sache brennen
-> Erlebnisworkshop
- Essbare Blüten wohlschmeckend und gesund
-> Gesundheit – und Genusserlebnis
Juli 2012
- Heuernte
-> Bewegungserlebnis
- Obstsmoothies selbstgemacht, Säfte aus 100% Frucht
-> Gesundheit – und Genusserlebnis
- Natur erleben – erfühlen –erfahren
-> Bewegungserlebnis
- Relaxen – Meditieren auf dem Felsen der Klarheit
-> Meditationserlebnis
- Pferdesafaris
-> Bewegungserlebnis
- Mein Pferd und ich haben die Nase vorn
-> Pferde – und Reiterlebnis
- Stockkampf – Tanz- und Bewegungskurs, Bewusstheit, Konzentration, Koordination, Achtsamkeit
-> Bewegungserlebnis
August 2012
- Bruchholz sammeln – Holzarbeiten – Baumlehre
-> Bewegungserlebnis
- Kinder raus in die Natur!
„Wildnis“ entdecken fürs Leben lernen
-> Kindercamp
- Sommerliche Wechselduschen – Kneipptherapie
-> Gesundheitserlebnis
- Kinderhomöopathie
-> Vortrag - Diskussionsforum
September 2012
- Waldheilkunde
Was wäre unser Leben ohne Wald?
-> Gesundheitserlebnis
- Bewusst-Sein – Sich selbst umarmen
-> Gesundheitserlebnis.
- Dörrobst und –gemüse hausgemacht
-> Genusserlebnis
- Honigmassage – Entgiften über die Haut
-> Gesundheitserlebnis
Oktober 2012
- Tanzen im Rhythmus der Lebensfreude
-> Lebensfreudeerlebnisse
- Heilkräuter ein Strauß voller Vitalstoffe
-> Gesundheitserlebnis
- Anthroposophie „Das Erbe Rudolf Steiners“
-> Vortrag und Diskussionsforum
November 2012
- Ruhe finden durch Achtsamkeit, Stress bewältigen im Alltag
-> Gesundheits- und Meditationserlebnisse
- Isometrische Fitness
Kondition durch Konzentration
-> Bewegungserlebnis
- Mangold – Vitamine für den Winter
-> Genusserlebnis
Dezember 2012
- Früchtebrot – einfach zum reinbeißen
-> Genusserlebnis
- Beckenboden
Energiezentrum für Vitalität und Lebensfreude
-> Bewegungs- und Meditationserlebnisse
- Dörrobst überzogen mit Schokolade – Konfekt selbstgemacht
-> Genusserlebnis
Sonntag, 15. Januar 2012
Les Juliannes im Winter II
Da hängt der rosa Knoblauch von Lautrec von der Decke. Unser Wintervorrat. Einzigartig aromatisch.
Während das Kaminfeuer fröhlich knackt und prasselt, machen wir es uns mit dem Roten und etwas Käse gemütlich; Brot backen wir oft selbst, auf einer Steinplatte im Gasofen- demnächst im originalen, 300 Jahre alten Steinbackofen, einer Kuppelkonstruktion am Stall (und dann gibt´s auch die Steinofen-Pizza!).
Die Bienenwachskerzen leuchten und geben ihren Duft und ihre Wärme ab.
Ich fertige sie aus den Wabenplatten vom Imker sowie aus den Bienenwachsklumpen, die ich dann im Wasserbad einschmelze und, mit einem Baumwolldocht versehen, in Formen gieße. Brennt lange und ist einfach Natur.
Das Heu haben wir in Rundballen eingebracht. Der Nachbar mäht das und behält sich seinen Teil für die Schafe. Er weiß, daß das unbehandelte Naturwiesenheu von Les Juliannes auch nicht mehr alltäglich ist.
Die Pferde sind nun im Stall. Die alte „Grange“ aus Naturstein beschert auch Ihnen ein Wohlfühl-Klima. Für die Fünfe haben wir diesen Gruppenstall mit einem kleinen Auslauf mit Unterstellmöglichkeit unter dem Lebensbaum geschaffen.
Sobald die Regen/Sturm-phasen vorbei sind, stellen wir die Pferde wieder raus aufs Terrain; wir betreiben augenblicklich Koppelwirtschaft mit 8 Wechselweiden: durch die Hanglage mit der guten Durchwurzelung der Wildkräuter- und Gräser sowie des, mitunter felsigen Untergrundes, gibt es ausreichend Stabilität für den Boden.
Die Pferdeäpfel sammeln wir weitgehend ab; sie kommen auf den Misthaufen- demnächst als Biomasse in das BHKW.
Ja, die Heizung: Die Ölzentralheizung schläft momentan, wir haben immerhin rd. 500 m² Wohnfläche auf mehreren Etagen…
Die – strombetriebenen- Boiler geben uns immer warmes Wasser zum Duschen.
Hier hilft uns zukünftig auch das Blockheizkraftwerk, betrieben aus der Biomasse, Holzabfällen, Mist etc.- wir wollen ja autark sein.
Die im EG vorhandene Fussbodenheizung ist ebenfalls inaktiv - wer braucht das auch? – So wärmen uns zwei der vier Kamine des Haupthaus-Komplexes, das haben die „Urbewohner“ gut durchdacht und damit Generation um Generation gelebt.
Das Holz holen wir nebenan, sind ca. 500 m bis zu den Wäldern ringsum, alte Eichen, Fichten, Kiefern, Kastanien, wir nehmen nur die Bäume, die kein Leben mehr haben und die, welche der Nachbar in „seinem“ Fichtenwald nach dem Holzeinschlag übriggelassen hat (habe mit ihm gesprochen, er braucht´s nicht…) Für uns und unsere Gäste ist das, was ein Wald auf rd. 80 Hektar hergibt, völlig ausreichend zum Heizen- und mehr.
Mit der Hand vorgesägt im Wald und dann in die kleine Scheune transportiert, dort ofengerecht gesägt und gespalten.
Es gibt noch einige vorbereitende „Arbeiten“ vor dem Winter, das Laub der Bäume (fressen mitunter die Pferde) aus den Dachrinnen, nebst dem Moos, aus den Abläufen und Kanälen holen, das in beträchtlichen Massen ankommende Regenwasser richtig zu kanalisieren, denn wir haben Hanglage. Gottseidank haben die Vorbewohner ein ausgeklügeltes Ablaufsystem mit Zisternen, Rohrverbindungen geschaffen, es waren nur kleine Verbesserungsarbeiten notwendig. Dann sind die Wasserzuläufe auf Frostsicherheit zu kontrollieren; und: sind die Dächer alle dicht?
Schnee ist nicht allzu häufig. Ich werde mir ein paar Schneeschuhe holen. Langlaufskier haben wir ja. Die Dächer sind „schneesicher“ konstruiert, auch von der Reithalle, schließlich sind wir im Mittelgebirge, wenn auch im „Südfranzösischen“!
Was gibt es sonst noch zu sagen? Rund vier Wochen Regenwetter im Dezember, trotzdem hell; lichte Aufheiterungen erfreuen das Gemüt, geben uns die Chance, Holz hereinzuholen und den Pferden die Gelegenheit, über die Weiden zu galoppieren.
Und jetzt freuen wir uns auf den Schnee und nutzen die kurzen Tage und langen Abende zum Kräfte sammeln, Philosophieren, am Buch und am Marketing zu arbeiten, der Intuition und den Gedanken freien Lauf zu lassen...
Sonntag, 1. Januar 2012
Domaine Les Juliannes im Winter
Was, werden sich die Leser
fragen, gibt es über Les Juliannes im Winter zu berichten!?- Nun, eine ganze
Menge, denn die „Saison“ Winter in einem Natursteinanwesen, die Vorbereitungen,
die es zu treffen gilt, für Haus, Mensch, Tier und das Terrain, unterscheiden
sich in einigen Punkten wesentlich vom „Stadtleben“ oder vom Leben in einer
Dorfgemeinschaft.
Erstmal wieder einen Vogel retten, der durch die offene Tür herein"geschneit" kam...
Zunächst einmal haben wir
versucht, auch wenn hier alles noch „neu“ für uns ist, etwas Vorratswirtschaft
zu betreiben: Kräuter zu Tee trocknen, in Olivenöl einzulegen, Äpfel zu Saft zu
verarbeiten, Früchte zu Konfitüre und zu Tee, Kürbisse und Kartoffeln einzukellern.
Die letzten auf dem
Pferdemisthaufen gezogenen (Hokkaido)-Kürbisse schmecken immer noch köstlich,
in einem Haufen Stroh liegen sie gut.
Und was machen wir mit den
Kernen? Zunächst immer ein Paar beiseite legen und trocknen, zur Aussaat im
Frühjahr und den Rest essen wir. Tatsächlich! Total lecker: Und so geht´s:
Kürbiskerne weitgehend vom
Fruchtfleisch trennen, in warmem Meersalz-Wasser waschen und einige Stunden
drin lassen, dann trocknen; Olivenöl in eine Pfanne und unter mehrfachem Wenden
die Kürbiskerne knackig und braun „braten“, bis sie anfangen zu „springen“;
Dann im Sieb oder Küchenkrepp abtropfen lassen und feines Meersalz drüber-
fertig; ein äußerst gesunder und leckerer Knabberspaß (haben uns bereits einige
Gäste bestätigt…).
Der Garten gibt noch einiges
her, ich lasse ihn nun „permakultur“-gemäß verwildern, also die
Pflanzengemeinschaften bilden sich und werden von mir gefördert;
im Augenblick
können wir wilde Knoblauch/Schnittlauch-Schalotten ernten, Thymian, Oregano,
unterschiedliche „Arten“ von Löwenzahn (das ganze Blatt mit warmem Wasser kurz
blanchiert, geschleudert und in Olivenöl mit etwas Meersalz eingelegt-
köstlich!).
Der Ehrenpreis lugt auch
hervor, die Vogelmiere ist an jedem Platz zu Hause (DER Vitamin-C-Spender). Der
Vorbewohner hatte Kohl und Mangold angebaut, ich habe die Pflanzen aussamen
lassen (wie auch die Petersilie) mit dem Ergebnis, das zahlreiche Jungpflanzen
unseren Speiseplan bereichern. Nicht vergessen wollen wir den Staudensellerie,
der uns ebenfalls seine Jungtriebe entgegenstreckt; die Brennessel, die Minze
und den Salbei, den wir als sanfte Unterstützung (gegen Entzündungen und
Mundgeruch…) zum Zähneputzen nehmen. Ich habe in diesem Herbst auch sehr viele
Samen ausgeworfen, meist aus meiner Wildsammlung der letzten Jahre und auch von
diesem Jahr.
Die Zeit der starken
Sonneneinstrahlung ist nun vorbei, Zeit die „Sommercreme“, besser Salbe, da
ohne Wasser, auf Winter umzustellen: Ich nehme: Bio-Olivenöl, naturreines
Bienenwachs, Kakao-/Shea-/ oder aktuell, Avocadoöl, eine extra
Kräuterölmischung und Karottenöl (für die Farbe…); die Zutaten werden im
Wasserbad zusammengeschmolzen (Rezept von mir gerne), im Glas erkalten lassen,
fertig; für uns; das Beste für die Haut- auch für die sensiblen Lippen.
Und für die Holz-/Leder,
auch Steinbehandlung fertige ich eine Mischung aus Bienenwachs, Orangenterpenen
(Schale geht auch) und Leinöl.
Damit hab´ ich, als
Herbst-Wintervorbereitung alle unlackierten Holz- Fenster und die Fensterbänke von
Les Juliannes gestrichen, denn die Sonne hatte sie ausgetrocknet.
Und was tut sich sonst noch? Fortsetzung folgt.
Abonnieren
Posts (Atom)





